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Versicherungen ordnen: Endlich wissen, was man eigentlich hat

So entsteht Schritt für Schritt eine Übersicht über Ihre Versicherungsverträge.

Hand aufs Herz: Wissen Sie aus dem Kopf, welche Versicherungen Sie haben – und was Sie dafür im Jahr bezahlen?

Im Laufe der Jahre kommt einiges zusammen: Privathaftpflicht, Auto, Hausrat, Rechtsschutz, Berufsunfähigkeit, Gebäudeversicherung, vielleicht eine Lebens- oder Rentenversicherung. Manche Verträge laufen seit vielen Jahren, andere sind irgendwann dazugekommen und wieder andere hat man längst aus dem Blick verloren.

Das ist zunächst kein Problem. Sie müssen jetzt auch nicht gleich Versicherungen kündigen, wechseln oder neu abschließen.

Bei finanzlogik beginnt es viel einfacher:

Erst wissen, was da ist. Dann beurteilen, was davon wirklich gebraucht wird.

Versicherungsunterlagen ordnen und Überblick schaffen

Suchen Sie zunächst Ihre Versicherungsunterlagen zusammen. Das können Versicherungsscheine aus Ihrem Versicherungsordner, Beitragsrechnungen, E-Mails oder digital gespeicherte Dokumente sein. Auch ein Blick auf die Kontoauszüge kann helfen – dort findet sich manchmal ein Versicherungsbeitrag, an den man schon gar nicht mehr gedacht hat.

Dabei geht es noch nicht darum, einen Vertrag zu bewerten. Ist die Versicherung gut? Ist sie zu teuer? Brauche ich sie überhaupt? Das kommt später.

Erst sammeln. Dann ordnen. Danach beurteilen.

Tragen Sie nun die wichtigsten Angaben Ihrer Versicherungen in einer Vertragsübersicht zusammen. Dafür brauchen Sie keine komplizierte Software. Für den ersten Überblick reichen einige wenige Informationen:

Versicherungsart Gesellschaft Vertragsnummer Versicherungsnehmer Beginn Beitrag Zahlweise
Privathaftpflicht … € jährlich
Kfz-Versicherung … € jährlich
Hausrat … € jährlich
Berufsunfähigkeit … € monatlich

Rechnen Sie die Beiträge zusätzlich auf einen Jahresbetrag um. So wird aus vielen einzelnen Verträgen plötzlich eine überschaubare Zahl:

Was kosten mich meine Versicherungen insgesamt im Jahr?

Vielleicht überrascht Sie das Ergebnis. Vielleicht auch nicht. Entscheidend ist: Jetzt wissen Sie es.

Eine vollständige Liste bedeutet allerdings noch nicht automatisch, dass Sie auch sinnvoll versichert sind. Deshalb kommt bei finanzlogik das PMSK-Prinzip ins Spiel.

P – Pflicht: Versicherungen, die aufgrund Ihrer persönlichen Situation gesetzlich vorgeschrieben sind.
M – Muss: Absicherung von Risiken, die Ihre finanzielle Existenz gefährden können.
S – Sollte: Versicherungen, die je nach persönlicher Lebenssituation sinnvoll sein können.
K – Kann: Risiken, bei denen Sie überlegen können, ob Sie diese überhaupt versichern möchten oder einen möglichen Schaden selbst tragen können.

Denn nicht jeder Mensch braucht jede Versicherung. Eine Familie mit Kindern hat andere Risiken als ein Single, ein Hauseigentümer andere als ein Mieter.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: „Welche Versicherungen kann ich noch abschließen?“

Sondern:

„Welche Risiken muss, sollte oder möchte ich in meiner persönlichen Situation absichern?“

→ Mehr über das finanzlogik PMSK-Prinzip erfahren

Von der Versicherungsübersicht zur eigenen Finanzübersicht

Wenn Sie Ihre Versicherungen schon einmal ordentlich zusammengestellt haben, wäre es schade, genau hier aufzuhören. Denn Versicherungen sind nur ein Teil Ihrer regelmäßigen Ausgaben.

Miete oder Immobilienfinanzierung, Strom und Heizung, Telefon und Internet, Vereinsbeiträge, Abonnements, Leasingraten oder Kredite gehören ebenfalls dazu. Ergänzen Sie deshalb Ihre Versicherungen um die übrigen regelmäßigen Fixkosten.

Damit passiert etwas Interessantes: Aus Ihrer Versicherungsübersicht wird langsam eine persönliche Finanzübersicht.

Und plötzlich können Sie eine wesentlich wichtigere Frage beantworten:

Wie viel meines regelmäßigen Einkommens ist bereits fest verplant – und was bleibt tatsächlich übrig?

Genau hier beginnt für finanzlogik die eigentliche Finanzplanung. Nicht mit einem bestimmten Fonds, ETF oder einer neuen Versicherung, sondern mit der Frage: Wo stehe ich heute?

Rücklagen: Das Fundament für alles Weitere

Ein kaputtes Auto, eine größere Reparatur oder eine unerwartete Rechnung lässt sich nicht immer planen. Deshalb gehört zu einer geordneten finanziellen Situation auch eine ausreichend große und sofort verfügbare Rücklage.

Als einfache Orientierung kann ein Rücklagenziel von etwa drei Monatsnettoeinkommen dienen. Wie hoch die passende Reserve tatsächlich sein sollte, hängt natürlich von der persönlichen Situation ab.

Ein einfaches Beispiel:

Monatliches relevantes Nettoeinkommen: 4.000 €
Rücklagenziel: 12.000 €
Bereits vorhanden: 5.000 €
Noch aufzubauen: 7.000 €

Die wichtige Erkenntnis lautet jetzt nicht: „Wo bekomme ich sofort 7.000 Euro her?“

Sondern:

Ich weiß, wo ich stehe. Ich kenne mein Ziel. Und ich kenne die Lücke dazwischen.

Diese Lücke lässt sich Schritt für Schritt schließen. Ein fester Dauerauftrag auf ein separates Rücklagenkonto kann dabei helfen. Einmal eingerichtet, geschieht das automatisch, ohne jeden Monat neu darüber entscheiden zu müssen.

Automatisieren statt ständig neu entscheiden.

Warum ist diese Rücklage so wichtig? Viele Menschen sparen bereits langfristig – zum Beispiel mit einem ETF-Sparplan, Fonds, einer Lebens- oder Rentenversicherung oder über die betriebliche Altersvorsorge. Fehlt gleichzeitig eine ausreichende kurzfristige Reserve, kann eine größere ungeplante Ausgabe dazu führen, dass langfristige Anlagen aufgelöst oder Sparpläne unterbrochen werden müssen.

Deshalb folgt finanzlogik einer einfachen Reihenfolge:

Überblick schaffen → wichtige Risiken absichern → Rücklagen aufbauen → langfristig Vermögen aufbauen.

Oder noch einfacher:

Erst das Fundament. Dann das Dach.

Aus dem Überblick wird Ihr persönlicher Finanzplan

Wir haben mit einer einfachen Frage angefangen:

„Welche Versicherungen habe ich eigentlich?“

Daraus wurden Versicherungsbeiträge und Fixkosten. Dann kamen Einkommen und Rücklagen dazu. Und schließlich können auch vorhandene Sparverträge, Geldanlagen und Altersvorsorge einbezogen werden.

So entsteht Schritt für Schritt ein persönlicher Finanzplan.

Nicht als tägliches Haushaltsbuch. Nicht als Finanz-App, die ständig Aufmerksamkeit verlangt. Und auch nicht als riesige Sammlung von Daten.

Sondern als Antwort auf einige vernünftige Fragen:

Was habe ich? Was kostet mich das? Bin ich ausreichend abgesichert? Habe ich genügend Rücklagen? Was spare und investiere ich bereits? Und wo besteht noch Handlungsbedarf?

Wenn diese Fragen beantwortet sind, darf Finanzplanung auch einmal fertig sein.

Sie müssen sich schließlich nicht jeden Sonntagabend mit Ihren Versicherungen und Finanzen beschäftigen.

Mein Finanzplan – einmal richtig Ordnung schaffen

Genau für diesen Weg entsteht derzeit „Mein Finanzplan“ von finanzlogik.

Eine verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft Ihnen dabei, Versicherungen, Fixkosten, Rücklagen sowie vorhandene Spar- und Geldanlagen zu ordnen. Dazu gehört eine interaktive Finanzübersicht, in der Sie Ihre persönlichen Daten selbst erfassen.

Kein Bankkonto verbinden. Kein Benutzerkonto. Kein Abo.

Der Finanzplan bleibt auf Ihrem eigenen PC. Wenn sich später etwas ändert, holen Sie ihn wieder hervor und passen ihn an.

Einmal richtig ordnen. Danach wissen, wo man steht.

[Mein Finanzplan – mehr erfahren]

Und wenn beim Ordnen Fragen auftauchen?

Vielleicht stellen Sie fest, dass eine Versicherung nicht mehr zu Ihrer Lebenssituation passt. Vielleicht fehlt eine wichtige Absicherung. Oder Ihre Rücklage steht und Sie möchten sich nun mit dem langfristigen Vermögensaufbau beschäftigen.

Dann entscheiden Sie selbst: Möchte ich mich darum selbst kümmern oder wünsche ich mir Unterstützung?

Bei finanzlogik bekommen Sie Unterstützung dort, wo Sie diese brauchen – und bei allem anderen behalten Sie selbst den Überblick.

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Wie bekomme ich einen Überblick über meine Versicherungen?

Ob Papierordner oder digitale Ablage ist weniger wichtig als eine einheitliche Struktur. Ordnen Sie die Unterlagen beispielsweise nach Versicherungsarten und bewahren Sie aktuelle Versicherungsscheine und wichtige Nachträge so auf, dass Sie diese schnell wiederfinden. Auch die Verbraucherzentrale empfiehlt für einen Versicherungscheck, die Unterlagen vorher nach Versicherungssparten zu ordnen.

Wie sollte ich meine Versicherungsunterlagen ordnen?

Sammeln Sie zunächst alle bestehenden Verträge und tragen Sie Versicherungsart, Gesellschaft, Vertragsnummer, Versicherungsnehmer, Beitrag und Zahlweise in einer Versicherungsübersicht zusammen. Rechnen Sie unterschiedliche Zahlweisen zusätzlich auf einen Jahresbeitrag um.

Wie erkenne ich, welche Versicherungen ich wirklich brauche?

Eine Übersicht zeigt zunächst, was vorhanden ist. Im nächsten Schritt können Sie mit dem finanzlogik PMSK-Prinzip prüfen, welche Absicherungen Pflicht, Muss, Sollte oder Kann sind und wie das zu Ihrer persönlichen Lebenssituation passt.

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