Was die DAX-Reform für Anleger bedeutet

Aus dem DAX30 wird im September dieses Jahres der DAX40. Zehn Unternehmen aus dem MDAX werden also in die erste Börsenliga aufsteigen. Die Reform wird von Marktbeobachtern in erster Linie dem Wirecard-Desaster zugeschrieben: Der zeitweilige Anlegerliebling legte im vergangenen Jahr mit dreist-betrügerischen Methoden die erste Pleite eines DAX-Konzerns hin – peinlich für die Börsenaufseher, auf deren sorgfältige Arbeit die nun geprellten Investoren vertraut hatten.

Viel wird sich mit der Reform für die Anleger nicht ändern. Immerhin bedeutet es für solche, die etwa über einen ETF auf den DAX setzen, mehr Diversifikation und damit mehr Sicherheit. Die soll insbesondere auch von einer schärferen Bilanzprüfung und von der Vorgabe profitieren, in den letzten beiden Jahren vor Aufnahme in den Index positive Ergebnisse vorzuweisen.

Unattraktiver dürfte allerdings der MDAX werden, da er seine zehn stärksten Unternehmen ziehen lassen und durch kleinere Player ersetzen muss. Damit büßt er rund ein Drittel seiner Marktkapitalisierung ein.




Schon gewusst?

Mit dem richtigen Aktienfondsdepot können die Marktschwankungen relativiert werden.




Das könnte Sie interessieren:

Baukosten-Explosion schlägt auf Wohngebäudeversicherung durch

19.11.2022

Wohngebäudeversicherung - Für die bereits von den Energiekosten gebeutelten Immobilienbesitzer wird es nun aufgrund der ...

Immer mehr Menschen aus psychischen Gründen berufsunfähig

05.11.2022

Wegen Depressionen, Burn-out oder vergleichbarer Erkrankungen vor dem Rentenalter den Beruf aufgeben müssen ...

Wann ist ein ETF ein ETF?

22.10.2022

Exchange Traded Funds (ETFs) werden auch als Indexfonds bezeichnet, denn in der Regel entspricht ihre ...

www.finanzlogik.de © 2011 - 2017   | Impressum | Datenschutz | AGBRechtlicher Hinweis

empty