Was die DAX-Reform für Anleger bedeutet

Aus dem DAX30 wird im September dieses Jahres der DAX40. Zehn Unternehmen aus dem MDAX werden also in die erste Börsenliga aufsteigen. Die Reform wird von Marktbeobachtern in erster Linie dem Wirecard-Desaster zugeschrieben: Der zeitweilige Anlegerliebling legte im vergangenen Jahr mit dreist-betrügerischen Methoden die erste Pleite eines DAX-Konzerns hin – peinlich für die Börsenaufseher, auf deren sorgfältige Arbeit die nun geprellten Investoren vertraut hatten.

Viel wird sich mit der Reform für die Anleger nicht ändern. Immerhin bedeutet es für solche, die etwa über einen ETF auf den DAX setzen, mehr Diversifikation und damit mehr Sicherheit. Die soll insbesondere auch von einer schärferen Bilanzprüfung und von der Vorgabe profitieren, in den letzten beiden Jahren vor Aufnahme in den Index positive Ergebnisse vorzuweisen.

Unattraktiver dürfte allerdings der MDAX werden, da er seine zehn stärksten Unternehmen ziehen lassen und durch kleinere Player ersetzen muss. Damit büßt er rund ein Drittel seiner Marktkapitalisierung ein.




Schon gewusst?

Mit dem richtigen Aktienfondsdepot können die Marktschwankungen relativiert werden.




Das könnte Sie interessieren:

Fahrraddiebstähle in Deutschland: Wie sich Radbesitzer schützen können

15.06.2024

In Deutschland wurden im Jahr 2023 rund 150.000 Fahrraddiebstähle gemeldet, was in etwa dem Niveau der Vorjahre vor ...

Neuer Hochwasser-Risikocheck der Versicherer jetzt online

10.06.2024

Stellen Sie sich vor, Sie könnten mit nur wenigen Klicks das Hochwasserrisiko Ihrer Immobilie ermitteln. Der ...

www.finanzlogik.de © 2011 - 2017   | Impressum | Datenschutz | AGBRechtlicher Hinweis

empty