Altersvorsorgedepot 2027: Förderung, Vergleich und Rentenplanung
Was bringt das Altersvorsorgedepot 2027? Mit dem finanzlogik AVD Vorsorge-Kompass berechnen Sie Ihre mögliche staatliche Förderung und sehen, wie sich ein Vorsorgevermögen bis zur Rente entwickeln könnte. Vergleichen Sie Standarddepot, individuelle Depotlösungen und Garantieprodukte – und lernen Sie die Unterschiede zwischen lebenslanger Rente und befristetem Auszahlungsplan kennen.
Mit dem neuen Altersvorsorgedepot können Sie ab 2027 staatlich gefördert für Ihre Rente sparen. Sie haben mehr Auswahl: vom einfach aufgebauten Standarddepot bis zu Produkten mit Beitragsgarantie. Aber worauf kommt es wirklich an? finanzlogik hilft Ihnen, Förderung, Kosten, Anlage und spätere Auszahlung gemeinsam zu betrachten. Beginnen Sie mit dem Förderrechner. Anschließend können Sie mögliche Auszahlungswege vergleichen. Das ist eine Orientierung, keine persönliche Anlageempfehlung.
Wie funktioniert die Förderung?
Auf Ihre ersten 360 Euro Eigenbeitrag im Jahr erhalten Sie grundsätzlich 50 Prozent Grundzulage. Auf weitere Eigenbeiträge bis zu insgesamt 1.800 Euro erhalten Sie 25 Prozent. So sind bis zu 540 Euro Grundzulage pro Jahr möglich. Für jedes förderberechtigte Kind können bis zu 300 Euro hinzukommen. Es gelten persönliche Voraussetzungen und ein Mindestbeitrag. Mögliche Steuervorteile prüft das Finanzamt gesondert. Wichtig: Kinderzulagen gibt es nicht automatisch bis zur eigenen Rente, sondern nur solange die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind.
finanzlogik · AVD Vorsorge-Kompass
Staatliche Förderung berechnen
Wie wirken sich Ihre Sparrate, Ihr Eintrittsalter, die Kinderzulagen und die angenommene Rendite auf Ihr Depot aus?
Ihre Einstellungen
10 €500 €
18 Jahre64 Jahre
65 Jahre70 Jahre
Kinderzulagen werden nur für die jeweils eingetragenen verbleibenden Förderjahre berücksichtigt. Das Endalter der Kindergeldberechtigung ist individuell verschieden. Zusätzlich berechnen wir eine vereinfachte Jahreszulage ohne Steuererstattung.
Hochrechnung zum Rentenbeginn · nach Kosten–
Staatliche Zulagen im ersten Jahr–
Eigenbeitrag pro Jahr–
Gesamt im ersten Jahr–
Grundzulage pro Jahr–
Kinderzulage im ersten Jahr–
Ansparzeit–
Kapitalentwicklung nach Kosten
Eigenbeiträge insgesamt–
Angenommene Zulagen insgesamt–
Modellhafter Wertzuwachs–
Modellrechnung vor Steuern und Inflation. Renditen sind keine Prognose und können schwanken; auch Verluste sind möglich. Effektiver Jahreszins, monatliche Verzinsung, monatliche Eigenbeiträge und vereinfachte monatliche Fördergutschrift. Berücksichtigt Grundzulage bis 540 € pro Jahr und modellhaft bis zu 300 € Kinderzulage je berechtigtem Kind. Förderberechtigung und tatsächliche Auszahlung können abweichen. Kein Kinderbonus nach Ablauf der individuell angegebenen Förderjahre. Berufseinsteigerbonus und zusätzliche steuerliche Vorteile sind nicht berücksichtigt. Stand: Oktober 2026.
Welche Produkte können Sie wählen?
Das Standarddepot ist auf eine einfache Auswahl ausgelegt und hat eine gesetzliche Grenze von 1 Prozent Effektivkosten. Ein individuell zusammengestelltes Altersvorsorgedepot kann bei der Geldanlage mehr Auswahl bieten, trägt aber Marktrisiken. Garantieprodukte sichern je nach Vertrag 80 oder 100 Prozent der eingezahlten Beiträge einschließlich Zulagen zum vertraglich festgelegten Zeitpunkt ab. Das kann zulasten der Renditechancen gehen. Vergleichen Sie immer die tatsächlich vereinbarten Leistungen, alle Kosten und die Regeln für die Auszahlung.
Vergleichen Sie zuerst, welche Leistungen Sie bekommen – und erst dann den Preis. Wichtige Fragen: Wie hoch sind die Effektivkosten? Welche Anlage ist möglich? Gibt es eine Garantie? Welche Kosten fallen beim Wechsel und später bei der Auszahlung an? Gibt es eine lebenslange Rentenoption? Wie funktioniert ein Auszahlungsplan bis 95? Kann das verbleibende Vermögen vererbt werden? Wie verändern Inflation, Steuern und schlechte Börsenjahre die Auszahlung?
Eine hohe Förderung allein macht noch keine gute Altersvorsorge.
Prüfen Sie nicht nur die Zulagen. Berücksichtigen Sie auch, wie viel Geld nach Kosten und Steuern übrig bleibt – und welche Freiheiten Sie dafür aufgeben.
Förderung: Was bekomme ich tatsächlich?
Kosten: Was kostet der Vertrag über die gesamte Laufzeit?
Flexibilität: Kann ich Beiträge oder Anlage später anpassen?
Auszahlung: Reicht das Geld auch im hohen Alter?
Was passiert in der Rentenphase?
Am Beginn der Auszahlungsphase können Sie grundsätzlich zwischen einer lebenslangen Rente und einem Auszahlungsplan wählen. Eine lebenslange Rente fließt bis zum Lebensende. Ein Auszahlungsplan zahlt über eine vereinbarte Zeit, mindestens bis zum 85. Geburtstag. Längere Pläne, beispielsweise bis 95 oder 100, sind möglich. Nach Ende des Plans ist das Geld aufgebraucht und die Zahlungen enden. Bei einem Auszahlungsplan kann nicht entnommenes Kapital vererbbar sein. Ob und wie Sie einen bestehenden Plan nachträglich verlängern können, ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag.
Lebenslange Rente oder Auszahlungsplan bis 95?
Hier gibt es keine Lösung, die für alle Menschen automatisch am besten ist. Entscheidend sind Ihre Wünsche für Sicherheit, Flexibilität und Vererbung.
Lebenslange Rente
Zahlung
Bis zum Lebensende
Stärke
Schützt davor, länger zu leben als das eigene Vorsorgekapital reicht
Grenze
Weniger freier Zugriff; Hinterbliebenenleistungen nur entsprechend dem Tarif
Prüfen
Rentenfaktor, Garantien, Dynamik und Kosten
Auszahlungsplan bis 95
Zahlung
Bis zum vertraglich festgelegten Endalter
Stärke
Restvermögen kann während der Laufzeit vererbbar sein
Grenze
Nach Ende des Plans fließt aus diesem Vertrag keine weitere Zahlung
Prüfen
Endalter, Kapitalmarktrisiko, Anpassungen und Vertragsbedingungen
Wichtig: Eine Laufzeit bis 95 ist grundsätzlich möglich; ob sich ein bereits laufender Auszahlungsplan nachträglich verlängern lässt, hängt vom konkreten Vertrag ab. Modellrechnungen sind keine garantierten Rentenzahlungen.
finanzlogik · AVD Vorsorge-Kompass
Wie soll Ihr Geld später ausgezahlt werden?
Vergleichen Sie Auszahlungspläne bis 85, 95 oder 100 Jahre mit einer möglichen lebenslangen Rente. Sehen Sie, wie die Annahme zur Rendite nach Kosten die Zahlungen verändert.
Auszahlung gestalten
20.000 €500.000 €
65 Jahre70 Jahre
85 Jahre100 Jahre
0 = unbekannt, dann kein seriöser Rentenvergleich
Eine Verlängerung bzw. ein Auszahlungsplan bis 95 ist nach der gesetzlichen Mindestlaufzeit grundsätzlich möglich, hängt aber von den Vertragsbedingungen und dem Zeitpunkt der Vereinbarung ab. Bitte beim Anbieter prüfen.
Modellhafte Auszahlung im gewählten Auszahlungsplan–monatlich, rechnerisch gleichbleibend
* Die Rechnung unterstellt konstante Rendite und gleichmäßige Auszahlungen am Monatsende, sodass das Kapital planmäßig aufgebraucht wird. Tatsächliche Produkte können schwankende Zahlungen, andere Entnahme- und Kostenregeln oder vorzeitige Erschöpfung bei Kursverlusten aufweisen. Eine Leibrente zahlt dagegen lebenslang, abhängig vom Tarif.
Die dargestellten Auszahlungspläne sind reine Modellrechnungen vor Steuern und Inflation, keine Anbieterangebote. Ein Auszahlungsplan läuft mindestens bis zum vollendeten 85. Lebensjahr, längere Laufzeiten sind möglich. Die Leibrente kann nur mit einem tatsächlich angebotenen Rentenfaktor sinnvoll beziffert werden. Weder eine bestimmte Rentenhöhe noch eine Verlängerungsoption im laufenden Vertrag wird garantiert. Stand: Oktober 2026.
Was ist bei dynamischen und hybriden Renten wichtig?
Versicherungen können unterschiedliche Arten lebenslanger Renten anbieten. Eine nichtdynamische Rente startet oft höher, eine dynamische Rente kann sich später erhöhen. Bei hybriden oder teildynamischen Renten kann ein Teil der Kapitalmarktentwicklung die Rentenhöhe beeinflussen. Eine höhere Anfangsrente ist nicht automatisch langfristig besser. Prüfen Sie Rentenfaktor, Anpassungsregeln, Garantien, mögliche Kürzungen, Hinterbliebenenschutz und Kosten. Ohne konkrete Tarifdaten lässt sich keine verlässliche Gewinner-Variante bestimmen.
Ich habe schon Riester – muss ich wechseln?
Nein, ein bestehender Riester-Vertrag sollte nicht vorschnell gekündigt oder übertragen werden. Je nach Vertrag können garantierte Rentenfaktoren, Zinssätze, Kosten und ältere Möglichkeiten zum Rentenbeginn wertvoll sein. Vergleichen Sie das Beibehalten des Vertrags, die gesetzlich möglichen Umstellungswege, eine Beitragsfreistellung und gegebenenfalls einen neuen Vertrag. Ein Wechsel kann Nachteile haben. Prüfen Sie dafür Ihre persönlichen Vertragsunterlagen.
Welche Besonderheiten gelten für einzelne Berufsgruppen?
Angestellte sollten die neue Förderung mit ihrer betrieblichen Altersversorgung und der gesetzlichen Rente zusammen betrachten. Selbstständige und Freiberufler sollten Anspruchsvoraussetzungen und steuerliche Besonderheiten prüfen. Bei Beamten und Versorgungswerksmitgliedern kommt es ebenfalls auf die persönliche Förderberechtigung und bereits bestehende Versorgung an. Eltern sollten beachten, wem die Kinderzulage zugeordnet wird und wie lange der jeweilige Anspruch voraussichtlich besteht.
Häufige Fragen zum Altersvorsorgedepot
Ist das Standarddepot immer die beste Wahl? Nein. Ein Standarddepot ist einfach aufgebaut, aber Kosten, Anlageoptionen und die spätere Auszahlung müssen zum Bedarf passen.
Kann ich einen Auszahlungsplan bis 95 wählen? Grundsätzlich ja: Das Gesetz erlaubt auch Pläne, die länger als bis 85 laufen. Prüfen Sie das konkrete Angebot.
Kann ich die Zahlungen später einfach verlängern? Das ist nicht pauschal garantiert; die Möglichkeiten hängen vom Vertrag ab.
Ist eine hohe Anfangsrente automatisch besser? Nein. Wichtiger sind das Einkommen über die gesamte Rentenzeit, Garantien und finanzielle Risiken.
Wird die Auszahlung versteuert? Die Leistungen aus gefördertem Kapital unterliegen grundsätzlich der nachgelagerten Besteuerung. Die tatsächliche Steuer hängt vom Einzelfall ab.
Sind die Beispielrenditen sicher? Nein. Sie sind Modellannahmen nach Kosten, vor Steuern und Inflation.
Was ist der nächste sinnvolle Schritt?
Nutzen Sie zuerst den Förderrechner. Prüfen Sie anschließend mit dem Rentenphasen-Rechner, wie sich verschiedene Auszahlungsdauern auswirken. Wenn Sie bereits Riester haben oder besondere Versorgungsansprüche besitzen, lohnt sich ein individueller Vergleich. Für ein konkretes Angebot sollten die aktuellen Produktinformationen, Vertragsbedingungen und Ihre persönliche Situation einbezogen werden.
Jetzt informieren · Beratung ab 2027
Altersvorsorgedepot-Beratung für 2027 vormerken
Sie möchten wissen, welche Vorsorgelösung zu Ihrer Situation passt? Mit dem finanzlogik Vorsorge-Kompass können Sie sich schon jetzt informieren. Persönliche Beratungen zum neuen Altersvorsorgedepot sind ab 2027 vorgesehen.
Lassen Sie sich unverbindlich für eine spätere Kontaktaufnahme vormerken. Wir melden uns im Rahmen der Beratungsmöglichkeiten ab 2027, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Sie möchten vorher eine allgemeine Frage stellen? Nutzen Sie einfach unsere reguläre Kontaktseite.
Wichtig: Eine Vormerkung ist noch kein Beratungstermin, keine Produktempfehlung und kein Vertragsabschluss. Ihre Daten werden ausschließlich nach den Angaben in der Datenschutzerklärung und der jeweiligen Einwilligung verarbeitet.
Woher stammen die Informationen zum Altersvorsorgedepot 2027? Hier finden Sie die wichtigsten offiziellen Grundlagen. Die verlinkten Seiten erklären die Förderung, die Produktvarianten und die Möglichkeiten für bestehende Riester-Verträge.
Stand der Quellenprüfung: 16. Oktober 2026. Die Modellrechnungen im finanzlogik AVD Vorsorge-Kompass sind unverbindliche Beispiele und keine garantierten Vertragsleistungen. Renditen, Kosten, Förderansprüche und Auszahlungsbedingungen hängen von den persönlichen Voraussetzungen und dem jeweiligen Produkt ab. Die Angaben ersetzen keine individuelle Beratung.