Gezerre um Grundsteuer-Reform


Das Bundesverfassungsgericht hat der Politik aufgegeben, die Immobilien-Grundsteuer zu reformieren. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat daraufhin kürzlich einen Entwurf vorgelegt, nach dem die Grundsteuer für jede Wohnung individuell zu berechnen wäre.

Einfließen sollen dabei die Wohnfläche, das Alter, die Grundstücksfläche und der aktuelle Bodenwert, aber auch die Nettokaltmiete. Je höher die Miete, desto höher soll auch die Steuerlast ausfallen. Die Opposition befürchtet nicht nur einen immensen bürokratischen Aufwand, sondern auch steigende Mieten, da die Grundsteuer auf diese umgelegt werden kann. Sozialpolitisch wären höhere Wohnkosten angesichts der ohnehin angespannten Immobilienmärkte in vielen deutschen Städten kaum zu vermitteln.

Um eine solche Entwicklung zu verhindern, möchte Bundesjustizministerin Katharina Barley die Umlagefähigkeit abschaffen – wogegen wiederum die Unionsparteien Widerspruch eingelegt haben. Ihr Argument: Auch ein solcher Schritt würde zu steigenden Mieten führen, da die Vermieter als Kompensation für den wegfallenden Steuerzuschlag die Kaltmieten erhöhen würden. Damit würde auch die jeweilige Vergleichsmiete steigen und neue Spielräume für Erhöhungen eröffnen.



Unser Angebot:

Pflegeimmobilien als Geld- und Kapitalanlage sind eine der besten Immobilien-Investitionen in 2019


Ihr Nutzen:

  • mindestens 20 Jahre Mietgarantie
  • keine Mietersuche oder Mietausfall
  • hohe Renditen, bis 5,5%
  • jederzeit vererbbar und verkäuflich
  • sozial sinnvolle Immobilien-Investition
  • usw.





Das könnte Sie interessieren:

Rente bald erst mit 70?

24.07.2021

Alle Jahre wieder: In Deutschland wird erneut über das Renteneintrittsalter debattiert. ...

„Salomonisches“ Gerichtsurteil zur Tierhalterhaftung bei Gefälligkeitsdiensten

17.07.2021

Auch wenn die Klägerin aus Gefälligkeit das Gassigehen übernahm, handelte sie damit nicht ...

Krypto-Anleger vor steuerlichen Herausforderungen

10.07.2021

Andernfalls aber kann es kompliziert werden, denn Steuerexperten sehen einige ...

www.finanzlogik.de © 2011 - 2017   | Impressum | Datenschutz | AGBRechtlicher Hinweis

empty