Niedrigzinsen kosten Deutsche über 7 Milliarden – allein im 1. Quartal


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Die Liebe der Deutschen zum Sparbuch ist unverbrüchlich, Niedrigzinsen hin oder her. Im internationalen Vergleich lassen die Bundesbürger dadurch jede Menge Renditepotenzial liegen. Mehr noch:Durch die Inflation nimmt die Kaufkraft des Ersparten ab. Denn aktuell gibt es auf Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen durchschnittlich mickrige 0,2 Prozent Zinsen.

 

Die Inflation liegt deutlich darüber, nämlich bei rund 1,5 Prozent. Wer sein Geld auf dem Sparbuch parkt, muss also mit einer realen Negativverzinsung von 1,3 Prozent leben.

Allein im ersten Quartal 2018 haben die Deutschen so 7,1 Milliarden Euro oder 86 Euro pro Kopf eingebüßt. Seit 2010 kosteten die Niedrigzinsen – in Kombination mit ertragsschwachen festverzinslichen Spareinlagen – jeden Bürger im Schnitt 999 Euro.

Diese Bilanz könnte deutlich besser aussehen, wenn die Scheu vor den Kapitalmärkten geringer ausgeprägt wäre. Diese ist insofern unberechtigt, als seriöse Aktieninvestments sich langfristig bisher noch immer ausgezahlt haben, auch wenn es zwischenzeitlich zu Abschwüngen kommen kann. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Anlageprodukte, welche die Rückzahlung der eingezahlten Beiträge garantieren und zusätzlich die Partizipation an renditestarken Kapitalmarktinvestments ermöglichen.

Über einen Zeitraum von zehn Jahren zum Beispiel schlägt das Fondssparen langfristig jedes Sparbuch. Wer zwischen 2007 und 2017 regelmäßig zum Beispiel in Aktienfonds mit dem Schwerpunkt Deutschland eingezahlt hat, konnte eine durchschnittliche Rendite von 7,3 Prozent pro Jahr erzielen. Globale Aktienfonds brachten durchschnittlich sieben Prozent, europäische Aktienfonds 5,5 Prozent – trotz Eurokrise, drohendem Grexit, italienischem Bankenfiasko und spanischer Immobilienkrise.

Moderne Aktienfondsdepots bieten, mit neuster Technik verknüpft, sogar die Chance auf noch mehr Rendite.

Video: Abgesicherte Aktienfonddepots






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