Pflegeimmobilien gewinnen zunehmend an Interesse auf dem deutschen Immobilienmarkt

Tübingen – Die Investition in eine Immobilie gilt seit langem als eine der sichersten Geldanlagen. Das nicht alle Immobilien-Teilmärkte gleich sind, zeigt die Corona-Pandemie. Eigentümer von Einzelhandels-, Hotel- und Ferienimmobilien sowie Mietobjekten rechnen mancherorts mit spürbaren Verlusten. Zwischen Januar und September 2020 stiegen die Investitionen in Pflegeimmobilien in Deutschland um 21 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit einem Plus von 80 % verzeichnete Schweden den größten Sprung in Europa. Aufgrund der zu erwartenden langfristig soliden Erträge rücken Pflegeimmobilien insbesondere in der gegenwärtigen Coronakrise verstärkt ins Blickfeld der Investoren.

Überdurchschnittlich hohe Rendite

Aktuell ist davon auszugehen, dass die Preise für Pflegeimmobilien weiter steigen werden. Dabei ist der Grund insbesondere in der gestiegenen Nachfrage nach langfristig sicheren Erträgen zu suchen, dennoch, zuletzt lag die Spitzenrendite für Pflegeimmobilien in Deutschland bei rund 4,3 %.

Maximale Sicherheit

Besonders attraktiv ist die Investition in Pflegeimmobilien, weil sie neben einer hohen Rendite ein Maximum an Sicherheit bietet. Neben einer optimalen Altersabsicherung stellt der Kauf einer Pflegeimmobilie eine verantwortungsvolle Investition in einen Markt mit stark wachsender Nachfrage dar.

Kalkulierbare Kapitalbindung

Anders als bei der klassischen Vermietung von Eigentumswohnungen sind Risiken wie Mietminderung oder Leerstand durch einen Pachtvertrag mit dem Betreiber der Pflegeeinrichtung abgedeckt. Auch die Verwaltung sowie der Großteil der Instandhaltung liegt in der Verantwortung des Betreibers.

Viele klassische Anlageformen können mindestens einen der o.g. Punkte nicht zufriedenstellend erfüllen. Viele Anleger setzen daher auf Investitionen in Immobilien für einen langfristigen Vermögensaufbau, und die Pflegeimmobilie sticht als Teilmarkt immer mehr aus.

Die Chance aus dem Markt

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung geht davon aus, dass die Anzahl der zu pflegenden Personen bis 2030 auf 4,08 Millionen und bis 2050 auf 5,39 Millionen Menschen ansteigen wird. Gegenüber der heutigen Anzahl an Pflegebedürftigen entspricht dies einem Anstieg in Höhe von 19, bzw. 56 Prozent.

Die geburtenstarke Generation der Babyboomer kommt nach und nach in ein Alter, in dem immer mehr von ihnen im Alltag auf Unterstützung und Pflege angewiesen sind. Bis 2030 fehlen rund 300.000 Pflegeplätze. Unterm Strich müssen in den nächsten zehn Jahren rund 4.300 neue Pflegeheime gebaut werden, um den Bedarf zu decken.

Für Immobilienanleger ist die Pflegeimmobilie ein sicherer Hafen. Unser Ratgeber für die Kapitalanlage Pflegeimmobilie erklärt wie das Konzept funktioniert.

 




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